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In Provo, Utah, a sports photographer was hit by a javelin as he tried to shoot some photos.

Hit by a javelin.

Oh Mann, manche Apple-Fans übertreiben gewaltig. Ich hab ja inzwischen auch mehrere Macs zuhause - einen uralten Mac Classic, ein weißes iBook und ein aktuelles MacBook - aber gegen den Besitzer dieses Kellers ist das rein gar nichts:
My basement Mac collection

Allein zwölf iMacs in einem Wandregal! Ein alter Apple II irgendwas neben dem Fernseher und sage und schreibe 28 Würfelmacs. Naja, andere sammeln Briefmarken, der Mensch halt Apple-Rechner.

Gerade bin ich über einen Artikel gestolpert, der die "Weisheit der Massen" anzweifelt. In heutigen Web 2.0-seligen Zeiten ist das ja ein gewagtes Unterfangen. Das in diesem Artikel erwähnte Beispiel aber erinnerte mich an einen kleinen Scherz, den wir früher gerne ausprobierten und der gut zeigt, dass Menschenmassen eher dem Herdentrieb folgen als einer ominösen Massenweisheit.

Ich bin also früher gerne mit unserem hiesigen Skiclub mit einem Reisebus zu Eintages-Skiausfahrten gefahren. Wir fuhren, bereits mit Skiklamotten angezogen, dabei am frühen Morgen los. Die Fahrt dauerte einfach gut drei Stunden. Jeder der Mitfahrenden wusste sehr genau, wie weit es jeweils noch sein würde. Sobald aber irgendwo die ersten Skischuhe klapperten, machte mindestens der halbe Bus mit und zog ebenfalls sein Skischuhe an.

Mit ein paar Freunden machten wir das dann irgendwann zu unserem persönlichen Sport: Wer schaffte es, zum frühest möglichen Zeitpunkt Nachahmer zu finden? Das Ergebnis war, dass die Leute teilweise bis zu einer Stunde mit geschlossenen Skischuhen im Bus saßen, nur weil sie hörten, dass jemand anders ebenfalls seine Skischuhe geschlossen hatte.

Mit einer Weisheit der Massen hat das wenig zu tun. Das erinnert schon eher an Pawlows Hund. Aber zu dieser Erkenntnis braucht es keine ominösen Skibusexperimente. Ein Blick in die Geschichte der Menschheit reicht dazu vollkommen aus.

Das Bundesverfassungsgericht hat heute einem Eilantrag zum Teil entsprochen und die Vorratsdatenspeicherung zwar für rechtmäßig erklärt, die Zugriffsmöglichkeiten der Behörden aber drastisch eingeschränkt. In der Hauptsache wird wohl erst Ende des Jahres verhandelt werden.

Meine Freude über die Entscheidung ist aber recht beschränkt, hat das BVerfG doch die Speicherung als zulässig erklärt und nur den ausufernden Zugriff kritisiert. Dabei liegt das eigentliche Problem ja schon in der Speicherung; denn sind die Daten erst mal auf den Behördenrechnern, sind sie de facto nicht mehr zu kontrollieren.

Siehst du auch hier, hier, hier, hier, hier oder hier.

Der BILD-Zeitung zufolge ermittelt derzeit ein Hamburger Staatsanwalt gegen das Ehepaar Helmut und Loki Schmidt wegen Körperverletzung. Hintergrund der auf den ersten Blick obskur anmutenden Ermittlung ist eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot. Das Ehepaar Schmidt ist knapp neunzig Jahre alt, beide sind seit Jahrzehnten bekennende Raucher. Ein gewisser Mitleidsbonus macht sich da breit und raunt in meinem Hinterkopf: Lass' ihnen doch diese Freude noch!

Aber beim genaueren Nachdenken kommen mir Zweifel. Ist hier Toleranz wirklich angebracht? Ich denke noch gar nicht an die schlechte Vorbildwirkung in Sachen Nichtrauchen, mich beschäftigt da etwas viel tiefgreifenderes. Helmut Schmidt spricht seit Jahrzehnten von seinem Pflichtgefühl und anderen Sekundärtugenden. Kaum eines seiner wöchentlichen Interviews im ZEIT-Magazin kommt ohne die Erwähnung seiner Pflichtbereitschaft aus. Und dann setzt er sich rücksichtslos über eine Regel hinweg, die völlig normal und auf demokratischem Wege zustande kam.

Ich nenne ein derartiges Verhalten Heuchelei. Stets von Pflicht zu reden, in zig Büchern und Aufsätzen andere zu allen möglichen Tugenden anzuhalten, aber dann, wenn er selbst betroffen ist in seiner Sucht, völlig rücksichtslos weiterzupaffen, das ich heuchlerisch. Sorry Herr Schmidt, aber damit machen Sie sich Ihre Lebensleistung zumindest ein Stück weit kaputt.

Weihnachten ist ja die Zeit der Gutscheine. Auch ich wurde dieses Jahr wieder üppig damit bedacht; doch auch die Gutscheine entwickeln sich weiter. Waren das früher einfach nur mehr oder weniger fantasievoll gestaltete Karten oder manchmal sogar nur ein kopiertes DIN A4-Blatt, so habe ich heuer zum ersten Mal einen Gutschein in Form einer Scheckkarte erhalten. Mein erster Gedanke dabei war: Toll, da muss sich der Schenkende drauf verlassen, dass die Karte auch funktioniert. Den guten alten Papiergutscheinen jedenfalls konnte ein kleiner Kratzer oder ein missliebiges Magnetfeld nichts anhaben.

Heute jedenfalls wollte ich einen Teil des Gutscheins einlösen. 150 Euro waren drauf, das sagte jedenfalls die beigelegte Papierkarte. Mein Plan war nun, mir davon ne Jeans und ein paar kleinere Sachen wie einige Socken zu kaufen. Und hinterher sollten dann noch mindestens 50 Euro auf der Karte verbleiben. Das aber ging schief: Da war dann noch eine weitere Hose im Angebot, die wunderbar passte, zwei Pullover gab's ebenfalls recht günstig - der Betrag am Ende der eigentlich kleinen Einkaufstour lautete auf 165 Euro.

Das ist der typische Gutschein-Fluch. Ohne Gutschein hätte ich heute nie und nimmer so viel ausgegeben. Den Händler wird's gefreut haben, deshalb lieben die ja auch Gutscheine so sehr. Und ich muss jetzt wieder 49 Wochen auf Weihnachten und auf den nächsten Gutschein warten.

Herzlich Willkommen auf meinem Wald und Wiesen-Blog!

Es gibt ja schon so viele Blogs, die über Gott und die Welt schreiben, was soll da ein weiteres Wald und Wiesen-Blog schon bringen? Naja, andererseits stört es aber auch nicht. Weshalb ich mich entschieden habe, auch ein solch allgemeines Laberblog zu starten. Mal schaun, was draus wird.

Schon viele Projekte, die heute wirklich gut sind und allseits gelobt werden, sind so ganz ohne Plan gestartet. Deshalb ist nie so ganz klar, was aus solchen Sachen werden kann.

Viel Spaß beim Lesen!

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